WILLKOMMEN IN TAUBENHEIM / an der Spree

 

       Das Sonnenuhrendorf in der Oberlausitz

 

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Bergbaude "Am Zimmerbeil"

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Die Bergbaude Am Zimmerbeil befindet sich auf dem 458 m hohen Taubenberg.

In der rustikal urig eingerichteten Gaststube ist Platz für 50 Gäste. Bei freundlicher Bedienung und gutem Essen kann man gute oberlausitzer Gastronomie geniessen.

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The restaurant mountain cottage  "Am Zimmerbeil" is located on the 458 m high mountain Taubenberg.
In the quaint rustic-style dining room is space for 50 guests. With friendly service and good food, you can enjoy the good Upper Lusatian gastronomy.

 

Vuoriravintola "Am Zimmerbeil" sijaitsee 458 metriä korkealla vuorella Taubenberg

Ruokasali on maalaismainen ja siellä on tila50:lle vieraille. Ystävällinen palvelu ja hyvää ruokaa - siellä voitdaan nauttia hyvästä Ylä Lusatian gastronomista.


Urlaub auf dem Lande

bei Räuberhauptman Karasek

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Taubenheim/Spree (obersorbisch Hołbin) bildet zusammen mit den Dörfern Wehrsdorf und Sohland die Einheitsgemeinde Sohland an der Spree. Es befindet sich in der Oberlausitz im Landkreis Bautzen und besitzt Ortschaftsstatus.

Taubenheim/Spree befindet sich im Oberlausitzer Bergland, an der Grenze zu Nordböhmen (Tschechien).

 

Taubenheim wurde als Waldhufendorf angelegt und 1345 erstmals urkundlich erwähnt.

1392 wurde die Familie von Raussendorf vom böhmischen König Wenzel IV. – die Oberlausitz gehörte damals als Nebenland zur böhmischen Krone – unter anderem mit den Dörfern Spremberg, Friedersdorf, Taubenheim und Sohland im Gerichtsbezirk von Bautzen belehnt. Am 30. August 1408 wurde der Verkauf des Besitztums an Heinrich von Raussendorf durch König Wenzel bestätigt.

Nachdem Taubenheim im 15./16. Jahrhundert verschiedene Grundherren hatte, bildeten sich vorübergehend im Ort zwei Rittergüter aus, die durch Maria Sidonia von Warnsdorf 1693 wieder vereinigt wurden und von 1730 bis 1846 der Familie von Zezschwitz gehörten.  WIKIPEDIA


Der Ort Taubenheim ist bekannt für seine Umgebindehäuser sowie für seine 17 Sonnenuhren.Die lutherische Kirche des Ortes ist recht schlicht gehalten, trotzdem besitzt die Ortschaft eine besondere Bedeutung für das Luthertum der Region, war Taubenheim doch einer der ersten Orte, in denen die Reformation Einzug hielt. Bemerkenswert ist hierbei, dass die 1524 errichtete Kirche bereits seit den Anfangsjahren als lutherische Kirche genutzt worden sein soll, möglicherweise gehört sie damit zu den ersten lutherischen Kirchen überhaupt. Dies ist jedoch eher unwahrscheinlich, gilt doch die 1544 geweihte Schlosskapelle zu Torgau als ältester lutherischer Kirchenbau.


Das Karasekhaus

Die Gestalt des böhmischen Grenzräubers Karasek spukt in den Oberlausitzer Dörfern noch allenthalben. Fast in jedem Grenzdorfe hat er seine Spuren hinterlassen.
Auch Taubenheim hat den berüchtigten Räuber in seinen Wäldern und Häusern gesehen. Nach sicherer Überlieferung hat er im Hause Nr. 153 ( Spreeweg 3) Unterkunft gefunden und ein Versteck gehabt.
Das alte Gebäude mit Umgebinde liegt am auslaufenden Nordhange des Taubenberges, heute in waldfreier Landschaft. Um die Wende des 18.Jahrhunderts aber ging der Wald fast bis an die Spree herab und das Karsekhaus lag noch versteckt im Schatten und Schutze des Waldes. Die mündliche Überlieferung teilt uns mit, dass zwei Jungfern dem Räuber Unterschlupf und Versteck gegeben haben. Zur Erinnerung an die bewegte und erlebnisreiche Zeit hat vermutlich ein späterer Besitzer auf dem Boden dieses Hauses an der inneren Dachwand Karasek in der Tracht der damaligen Zeit, einen Dolch in der Hand, an der anderen ein Mädchen, in bunten, heute verblassten Farben festgehalten und durch einen Maler darstellen lassen. Die verstorbene Frau Paul deutete die drei Personen als den "Böhmischen Wenzel" (weiterer Name des Karasek) und zwei Frauen.
Die größte Überraschung für den Besucher des Karasekhauses aber ist das Versteck des Räubers im ersten Stockwerke, das nach seiner Lage extra für den Verbrecher eingebaut worden sein muss. Im Fußboden des Dachgeschosses befindet sich hinter der Räucherkammer an der schiefgezogenen Esse eine mit losen Brettern verdeckte viereckige Öffnung von einem Meter im Quadrat. Das Verlies reicht in seiner Tiefe bis auf den Fußboden des ersten Stockes, ist demnach ein Stockwerk hoch und bot dem Räuber einen bequemen Aufenthalt.
Die eine Wand des Verlieses konnte nicht rechtwinklig angelegt werden, sonst wäre sie auf die am Ende des Flurganges befindliche Stubentür gestoßen. Die Anlage dieses Versteckes beweist uns, das es nicht mit dem Bau des Hauses vorgesehen war, sondern später als letzte Zufluchtsstätte für Karasek gebaut worden ist und auch diesem Zwecke gedient hat.
Die mündliche Überlieferung meldet uns weiter, dass die beiden Jungfern- sie sollen recht hübsch gewesen sein- nicht nur freundschaftliche Gefühle Karasek gegenüber hegten, was diesem nicht unliebsam gewesen sein mag.

(Geschrieben von Herrn Hinkelmann 1932)

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