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OBER-UND NIEDERODERWITZ

 

 

Oderwitz wird 1320 zum ersten Male urkundlich unter dem Namen Udrwiz oder Odrowitz erwähnt. Dieser Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet soviel wie ein "durch Wasser zerrissenes Tal". Über viele Jahrhunderte bestand Oderwitz aus drei Teilen Nieder-, Mittel- und Oberoderwitz. In der Vergangenheit waren die Haupterwerbszweige die Landwirtschaft, der Gartenbau sowie die Leineweberei. Die Blütezeit der Hausweberei in Oderwitz lag um 1700. Noch um 1830 waren ca. 900 Webstühle in Betrieb. Die Gemeinde bekam 1848 Eisenbahnanschluss an der Löbau-Zittauer Eisenbahn. Die Verbindung nach Eibau (Bahnstrecke Bischofswerda–Zittau)-Dresden wurde erst 1879 in Betrieb genommen. Von 1871 bis 1994 waren Ober- und Niederoderwitz zwei Gemeinden in zwei verschiedenen Kreisen (Löbau und Zittau). Im Jahr 1920 vereinigte sich Mittel- und Niederoderwitz zu Niederoderwitz.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges seit Januar 1945 existierte im heutigen Ortsteil Niederoderwitz ein Außenlager des KZ Groß-Rosen, dessen hauptsächlich jüdische Häftlinge bei Zwangsarbeiten eingesetzt wurden. Fünf von ihnen wurden im Frühjahr 1945 von SS-Männern ermordet. An sie erinnert ein Ehrenmal auf dem Friedhof des Ortsteils.

Seit dem Jahr 1994 gehören alle Gemeindeteile zu einem Kreis und im Jahr 1999 fusionierte Nieder- mit Oberoderwitz zur Gemeinde Oderwitz.

Quelle


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Auswahl touristischer Angebote:

  • Mühlen - Mühlenwanderwege
  • Kletterfelsen/Spitzberg
  • Rodelbahn
  • Wetterkabinett / Touristinformation
  • Reiterhöfe
  • Jugendherberge »Schloss Oderwitz«
  • Modelleisenbahnen
  • Heimatmaler »Max Langer«
  • Schokoladenbetriebsverkauf »Kathleen«
  • Lernwerkstatt »Erfinderkiste«
  • Oderwitzer Kunst- und Handwerkermarkt
  • familienfreundliches Cafe »Engel«
  • Volksbad

mehr Informationen unter: www.oderwitz.de

Niederoderwitz ist ein kleines Städtchen in der Oberlausitz direkt im Dreiländereck am Zittauer Gebirge

 

Website

 

Niederoderwitz Dorfkirche

Die Niederoderwotzer Dorfkirche

 

FOTOALBUM NIEDERODERWITZ / OBERODERWITZ

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http://www.birkmuehle.de/1024/index.html

 

Ab sofort kann in der Birkmühle auch

standesamtlich geheiratet werden!

 

Oderwitz und seine Mühlen

Oderwitz verfügte in früheren Jahren über viele Mühlen. Einige wurden erhalten und können heute durch Besucher besichtigt werden. Besondere Verdienste erwarb sich dabei das 1987 gegründete Mühlenaktiv, welches sich ab 1992 als Förderkreis Oberoderwitzer Bockwindmühlen e.V. für den Erhalt der Baudenkmäler einsetzt. Für seine Verdienste erhielt das Mühlenaktiv 1991 die Verdienstmedaille der EUROPA-NOSTRA.

Berndt-MühleBerndt-Mühle

Die älteste der Oderwitzer Bockwindmühlen wurde 1787 am heutigen Standort errichtet. Bis Ende des  2. Weltkrieges wechselte insgesamt 6 mal der Besitzer. Am längsten (für 3 Generationen) hat die Familie Berndt die Mühle besessen - daher der Name "Berndt-Mühle". 1947 kaufte das Umsiedlerehepaar Hauck die Mühle und stellte sie auf kombinierte Wind- und Elektroenergie um. So konnte auch bei Windstille weitergearbeitet werden.
Besichtigung nach Absprache möglich.
Postanschrift Familie Moeller, Blumenweg 7, 02791 Oderwitz
Telefon 03 85 42 / 2 91 64
Berndt-Mühle

BirkmühleBirkmühle

Sie wurde 1800 im etwa 20 km entfernten Burkersdorf erbaut. 1817 wurde sie zu ihrem heutigen Standort in Oderwitz gebracht. 1856 erhielt der damalige Mühlenbesitzer die Realkonzession zum vollständigen Gaststättenbetrieb. Auch heute noch ist die Gaststätte "Birkmühle" ein beliebtes Ausflugsziel mit einer wunderbaren Aussicht auf das Oberlausitzer Bergland. Bei günstigen Windverhältnissen sind Schauvorführungen möglich. Besichtigungen täglich von 12.00 - 17.00 Uhr oder nach Absprache, Dienstag und Mittwoch Ruhetag.
Postanschrift Familie Rönsch, Birkmühlstraße 12, 02791 Oderwitz
Telefon 03 58 42 / 2 65 60, Internetadresse www.birkmuehle.de
Birkmühle

BertholdmühleBertholdmühle

Keine Bockwindmühle, sondern eine ehemalige Wassermühle ist die seit 1769 in Familienbesitz befindliche Bertholdmühle. Der Antrieb der Mühle wurde seit Anfang der 30er Jahre mit Dieselmotoren unterstützt, da die Wasserströmung immer mehr zurückging. Anfang der 60er Jahre kam die Wasserströmung ganz zum Erliegen. Seitdem läuft die Produktion mit Elektroenergie. Ein Besuch des Mühlenladens und Besichtigungen während des Betriebes nach Absprache sind möglich.
Postanschrift Familie Berthold, Dorfstraße 25, 02791 Oderwitz
Telefon 03 58 42 / 2 74 70
Bertholdmühle

Neumann-MühleNeumann-Mühle

Die jüngste der noch erhaltenen Bockwindmühlen in Oderwitz drehte ursprünglich ihre Flügel im böhmischen Ullersdorf. 1867 wurde sie mit 18 Pferdegespannen nach Oderwitz gebracht. Sie steht seither am Kühnelberg. Jeder Flügel ist knapp 9 Meter lang und 15 Zentner schwer, der eiserne Wellenkopf wiegt 40 Zentner. Das Fassungsvermögen der Mühle beträgt ca. 100 Zentner Korn. Das angrenzende Mühlenwohnhaus mit Backstube wurde vorwiegend auf Basaltsteinen gebaut. Besichtigungen sind nach Absprache möglich.
PostanschriftFamilie Pape, Langer Garten 13, 02791 Oderwitz
Telefon 03 58 42 / 3 93 79
Neumann-Mühle

Niedere MühleNiedere Mühle

Die Niedere Mühle wird mit dem Namen "Kleine Mühle" im Jahre 1770 in der Korschelt-Chronik erwähnt. In einem Trägerbalken des Mühlenhauses ist die Jahreszahl 1652 eingehauen und heute noch erkennbar. Im Jahre 1903 kaufte Heinrich Emil Neumann die Mühle und vererbte sie über 3 Generationen an den heutigen Eigentümer Heinz Neumann. Am Anfang wurde die Mühle mit einem Wasserrad angetrieben. 1927/28 erfolgte der Umbau auf Antriebe durch eine Wasserturbine. Das hydraulische Wehr wurde im Winter durch starken Eisgang zerbrochen, danach erfolgte der Mühlenantrieb nur noch durch Elektromotoren. Die Mühle ist heute nicht mehr in Betrieb, kann jedoch nach Absprache besichtigt werden.
Postanschrift Heinz Neumann, An der Mühlwiese 2, 02791 Oderwitz, Telefon 03 58 42 / 2 64 41
 Quelle

 

 

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Modellbahnfreunde Niederoderwitz e. V.
Kirchstr 7
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