IMPRESSIONEN DER STADT GÖRLITZ


 Der Untermarkt mit Blick zum alten Rathaus und Uhrenturm



Blick zum Reichenbacher Turm

AM GRENZFLUSS NEISSE


Die Lausitzer Neiße (obersorb. Łužiska Nysa‚ niedersorb. Łužyska Nysa, tschech. Lužická Nisa, poln. Nysa Łużycka, früher auch Görlitzer Neiße) ist ein 254 km langer linker Nebenfluss der Oder. Die Lausitzer Neiße ist der längste der Neiße-Flüsse und bildet, als Ergebnis des Zweiten Weltkrieges, einen Teil der deutsch-polnischen Grenze. Aufgrund ihrer Eindeutigkeit in Bezug auf Deutschland wird sie deshalb häufig nur mit Neiße bezeichnet.

 

Lage zwischen Deutschland und Polen
 
 


Die Lausitzer Neiße entspringt in Tschechien im Isergebirge in Nová Ves nad Nisou nordöstlich von Jablonec nad Nisou am nördlichen Fuße des Černá Studnice. Sie fließt dort durch Jablonec nad Nisou und Reichenberg und erreicht bei Hartau in 234 m Höhe die deutsche Grenze. Die Flusslänge in Tschechien beträgt 55 km, das dortige Wassereinzugsgebiet 360,5 km².

Bis zum Dreiländereck südlich von Zittau bildet der Fluss auf etwa einem Kilometer die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. In ihrem weiteren Lauf nach Norden ist die Neiße der Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen. Nordwärts verläuft der Fluss weiter durch Görlitz, vorbei an Rothenburg/O.L. in Richtung des Fürst-Pückler-Parks bei Bad Muskau. Hinter dem Dorf Köbeln, das Hermann von Pückler-Muskau im 19. Jahrhundert von der rechten auf die linke Neißeseite verlegen ließ, verlässt die Neiße die Oberlausitz, nachdem sie 125 Kilometer lang die Ostgrenze Sachsens bildete und tritt auf deutscher Seite in Brandenburg ein. Sie fließt vorbei an den niederlausitzischen Städten Forst (Lausitz) und Guben und mündet schließlich rund 15 Kilometer vor Eisenhüttenstadt bei Ratzdorf in die Oder.

 

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